Dieses Essen gehört zu den traditionellsten und beliebtesten in Griechenland, vor Allem während der Fastenzeit, wo Weichtiere die einzigen Tiere sind, die man essen darf. Ich muss zugeben, dass ich noch nie Sepia gekocht hatte, deswegen habe ich dieses Mal meine Tante Nikoletta eingesetzt, die das Gericht schon kannte. Hier ist sie:
Das witzige an der Geschichte ist, dass sie mir extra den ganzen Sepia zeigen wollte, und deswegen hat sie ihn nicht enthäutet und geputzt gekauft, wie er schon beim Fischer zu kaufen sind. Deswegen konnte ich den ganzen Prozess fotografieren und so kann ich euch heute zeigen, wie man den Sepia fürs Kochen vorbereitet. Deswegen kommt das Rezept heute in Form von Fotoreportage.

Für dieses Gericht braucht man (für 4 mittelgroße Portionen):

  • 1 Sepia, mittelgroßes Tier
  • 600g Spinat, geputzt und grob geschnitten
  • 1 Dose Tomaten, stückig
  • 4-5 Frühlingszwiebeln
  • Olivenöl*
  • Salz, Pfeffer

Der ganze Sepia. Er musste erstmal aufgetaut werden.

Zuerst muss man den Sepia aufschneiden, die Innereien, den zentralen „Knochen“ und die Tintensäcke entfernen und dann alles gründlich mit Wasser abwaschen:

Innereien entfernen…

Den zentralen „Knochen“ auslösen und entfernen.

Haut abziehen. Die Tentakeln haben dünnere Haut, die nicht unbedingt abgezogen werden muss.

Kopf und Tentakeln klein schneiden…

Die Sepia-Teile. Jetzt muss man die in mundgerechte Stücke schneiden.

Sepia in mundgerechte Stücke schneiden.

Jetzt den Boden eines großen Kochtopfes mit Olivenöl* reichlich bedecken, und das Öl erhitzen.

Sepia-Stücke reingeben und rundherum anbraten.

Frühlingszwiebeln dazu geben und mit dem Sepia etwa 10 Minuten lang dünsten.

Spinat in den Topf geben und auf mittlere Hitze reduzieren.

Jetzt Tomaten reingeben und alles gut vermengen. Etwa eine halbe Stunde bei niedrigerer bis mittlerer Hitze schmoren lassen. Ich lege den Deckel etwas schräg auf den Topf, damit überflüssiger Dampf aus dem Topf rauskommt, ohne dass die Soße zu viel reduziert.

Das Essen sollte etwas Soße übrig haben, aber trotzdem soll es keine Suppe werden. Nicht vergessen nach dem Aufessen frisches Brot in die Soße einzutauchen, bis der Teller sauber gewischt ist!




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