TaramosalataAm Rosenmontag (auf Griechisch „Kathara Deftera“, wortwörtlich „Reiner Montag“) fängt in Griechenland die Fastenzeit der Orthodoxen Kirche an. Es ist üblich diesen Tag mit traditioneller Musik und dem Fliegen von Papierdrachen zu feiern. Die Tische sind voll geladen mit Spezialitäten der Fastenzeit, und von den ganzen Vorspeisen und Gerichten die man an diesem Tag geniessen kann gefällt mir keines besser als Taramosalata. Es handelt sich um eine Paste, die aus Tarama (gesalzenem Fischrogen) hergestellt wird. Ich war sehr glücklich als ich in den lokalen Wochenmärkten Tarama entdeckt habe, und die Lieblingsvorspeise meiner Kindheit herstellen konnte!Aber Vorsicht: wie viele Gerichte der Griechischen Küche, ist diese Vorspeise Olivenöl*- und Zitronensaftlästig! Wer einen empfindlichen Magen hat und nicht so viel Fett und/oder Säure verträgt, könnte die Mengen entsprechend anpassen. Für mich ist allerdings das Rezept perfekt!

Taramosalata

  • 140 gr roten Tarama
  • 75 ml Zitronensaft
  • 190 ml Olivenöl*
  • 190 gr altbackenes Brot oder altbackene Brötchen
  • 1 mittelgroße Zwiebel

Das altbackene Brot oder die Brötchen in Wasser einweichen, bis es durch gezogen hat. Das Wasser aus dem Brot pressen (ich nehme Brotstücke in die Hand und presse sie so weit wie möglich in meine Hand, bis kein Wasser mehr durch meine Fingern läuft). Das Brot beiseite legen.

Die Zwiebel schälen und grob würfeln. Den Tarama in einen Zerkleinerer oder einen Standmixer mit einem Teil des Zitronensafts geben und kurz mixen. Die übrigen Zutaten dazu geben und pürieren, bis eine homogene Paste entstanden ist. Man muss Taramosalata nicht würzen, da Tarama schon stark gesalzen ist.

Geniessen Sie Taramosalata mit frischem oder getoastetem Brot. Viel Spaß beim nachkochen und geniessen!




2 Gedanken zu „Taramosalata

  1. oh, klingt lecker! Ich mag es sehr, wenn es so multi-kulti-international zugeht… das ist eine Bereicherung nicht nur für den Gaumen. Das ist bei uns zu Hause ähnlich… ich bin Deutsche, mein Mann Serbe, meine Schwägerinnen leben in Makedonien und Italien… herrlich .-) Liebe Grüße, Jana

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