Heute gibt’s ein Rezept meiner Mutter, und wie alle ihre Rezepte ist es schnell und einfach in der Zubereitung, und folgt dem Prinzip „ein Gefäss, alles rein, fertig“. Ich bin nämlich faul beim Kochen und mag überhaupt nicht mehrere Töpfe und Behälter verwenden, deswegen greife ich immer wieder auf ihre einfachen Rezepte zu. Dieses hier ist auch noch deswegen toll, weil man die Kabeljaufilets direkt aus dem Gefrierfach aufs Blech gibt, und das ist gut wenn man einfach spontan entscheidet was man kochen will. Ich bin nämlich nicht immer gut vorbereitet, und ich taue mein Essen nicht immer rechtzeitig auf!

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Dieses Essen gehört zu den traditionellsten und beliebtesten in Griechenland, vor Allem während der Fastenzeit, wo Weichtiere die einzigen Tiere sind, die man essen darf. Ich muss zugeben, dass ich noch nie Sepia gekocht hatte, deswegen habe ich dieses Mal meine Tante Nikoletta eingesetzt, die das Gericht schon kannte. Weiterlesen

Spetsofai

Auf dem Berg Pilio findet man Hotels, schöne Dörfer, gastfreundliche Leute und wunderbares Essen. Meer und Berg kombinieren sich in diesem paradiesischen Ort – und die Küche könnte auch nichts anderes als hervorragend sein. Das heutige Essen kommt aus Pilio und is weit bekannt im ganzen Griechenland, weil es so wunderbar herzhaft schmeckt. Weiterlesen

nudeln_paprikasossMeine Mutter mag leichte und schnelle Gerichte zu kochen, und irgendwie schafft sie es immer tolle Rezepte zu zaubern, die so einfach sind, dass man sich wundern muss dass so viel Geschmack in einer einfachen Kombination von wenigen Zutaten stecken kann. Diese Nudeln mit Tomatensoße haben wir immer in der Fastenzeit vor Ostern gegessen – und sie wecken immer Kindheitserinnerungen in mir. Die ist Vegan, wie es in der griechischen Fastenzeit passt, und so lecker, obwohl sie Kinderleicht zuzubereiten ist. So was koche ich immer gerne wenn es wenig Zeig gibt. Die Kinder lieben sie nämlich auch! Weiterlesen

jemista‚Jemista‘ heisst wortwörtlich ‚gefüllte‘, und es ist eins von den allerbesten Sommergerichten Griechenlands. Jemista ist vegetarisch, ja sogar vegan. Mit reichlich Olivenöl, Kartoffeln, Reis und gutem Gemüse, fehlt einem eigentlich das Fleisch nicht. Trotzdem gibt’s eine Variante mit Hackfleisch die super lecker schmeckt.

Die Faustregel für Jemista heisst: für jede mittelgroße Tomate braucht man 1 gehäuften Esslöffel Reis, und für jede Paprika eher 2 EL. Eine große Fleischtomate braucht auch 2 EL Reis. Für meine größte Backform (40x30cm) nehme ich üblicherweise große Fleischtomaten und große Gemüsepaprikas, und 12 Stück davon passen gut rein (wie im Bild unten, wo ich auch runde Zucchinis gefüllt habe). Für jede große Paprika und Tomate nehme ich 1 randvollen EL Olivenöl. Ein Teil davon gebe ich in die Füllung und mit dem Rest beträufele ich das Essen vor dem Backen. Das ist eine eher kleine Menge Olivenöl was die meisten Griechischen Leute angeht – also wenn Grieche mitessen (oder wenn euer Magen das verträgt) könnt ihr gerne etwas mehr Olivenöl nehmen. Weiterlesen

domatorisoDer Sommer kommt langsam, und das heisst: frische, aromatische, knallrote Tomaten! Da die süße Frucht sehr gut in Griechenlands Sonne wächst, gibt’s in der griechischen Küche viele Rezepte  für die Verwertung von überreifen Tomaten. Eins davon ist der Tomatenreis. Ähnlich zum Kohlreis (Lachanoriso), Lauchreis (Prassoriso) und Spinatreis (Spanakoriso) wird bei diesem Gericht der Reis eingekocht, bis die ganze Flüssigkeit verdampft, und mann ein Essen Ähnlich zu einer Reispfanne hat – aber ohne Pfanne und Topf zu verwenden. Da der Reis mit dem Gemüse gekocht wird, nimmt er ihren Geschmack auf, und deswegen sind solche Gerichte besonders schmackhaft. Weiterlesen

lachanorisoWas soll man wohl im Winter kochen, das gesund und nicht langweilig ist? Die Mangel an frischem Gemüse macht das Kochen etwas schwieriger als sonst. Und wer kein Wurzelgemüse mag – so wie ich, ich bin letztendlich in Griechenland aufgewachsen, wo es eine geringe Auswahl daran gibt! – hat da manchmal Schwierigkeiten. Und dann erinnere ich mich, dass man in der griechischen Küche alles mögliche aus Kohl zaubern kann. Das einfachste, was ich mir vorstellen kann, ist der Kohlreis: keine besonderen Kochkünste notwendig, und trotzdem ein gesundes, leckeres Essen flott auf dem Tisch! Weiterlesen

thunfischsosseDieses Rezept hat mir vor vielen Jahren in Athen meine Freundin Barbara beigebracht. Es waren die Kochanfänge, damals, als ich noch bei meinen Eltern gewohnt habe und nicht viel selber kochen konnte. Nach all den Jahren esse ich Nudeln mit dieser Thunfischsoße genau so gerne wie damals, und inzwischen kann mein Mann auch diese Soße perfekt kochen, auch ohne Anleitung. Unsere Kinder, die sonst nicht sehr oft Fisch essen, mögen sie auch! Weiterlesen

fakesErstmal muss ich mich für meine lange Abwesenheit entschuldigen. Wir sind vor guten zwei Monaten in unser neues, neugebautes Haus eingezogen. Ich hätte mir nie vorstellen können dass es so viel zu tun gibt, bei einem Haus das schon fertig gebaut ist. Aber wir haben uns in die neue Nachbarschaft eingelebt, und die Kinder sind wieder glücklich, und ich kann endlich ein Bisschen Zeit mit Backen und Kochen verbringen. Ganz abgesehen davon, dass die neue Küche, 5 Monate nach Bestellung und 2 Monate nach der ersten Installation noch nicht vollständig ist, weil die Arbeitsflächen immer wieder falsch geschnitten geliefert werden.

Aber genug über Haus und Küche. Da der Winter plötzlich vor ein Paar Tagen in Bayern eingetroffen ist, hatte ich diese Woche Lust auf wärmende, traditionelle griechische Gerichte. Das heisst: Hülsenfrüchte! Griechenlands Nationalgericht, die Bohnensuppe, und die Linsensuppe sind meine allerliebsten wärmenden Gerichte. Weiterlesen

knoblauchsosseIn den letzten Wochen habe ich nicht so viel Zeit, um schöne Gerichte zu kochen und zu fotografieren. Wir ziehen nämlich bald ins eigene Haus ein, und es gibt soooo viel das erledigt werden muss! Und das auch mit zwei kleinen Kindern, die Ferien haben und unterhalten werden müssen! Gott sei dank, gibt’s die einfachen und leckeren Rezepte meiner Mutter, für solche schwierige Tage: Zutaten in den Topf geben, köcheln lassen, man muss sich nicht weiter mit dem Essen beschäftigen. Aber wenn man reinbeisst, denkt man: Kann das überhaupt sein, dass ein 5-Zutaten Gericht so köstlich ist? Weiterlesen