erbsen-oelErbsen waren mein Lieblingsessen als Teenager. Ich weiss dass die Meisten Kinder und Jugendliche nicht so gerne Gemüse essen, aber so duftend wie diese Erbsen nach Dill riechen und so schön mit reichlich Olivenöl gekocht, dass selbst Kinder sie lieben. Das Rezept ist sehr Ähnlich zu den Erbsen in Tomatensoße, aber dieses hier schmeckt „purer“, nach leckerem Gemüse und Dill, ohne den überragenden Geschmack der Tomate.

Zu Erbsen isst man einen guten Feta, und es hat sich so ergeben, dass mein Bayerischer ehemaliger Fleisch- und Brotesser (mein Mann!) inzwischen behauptet, dass Erbsen mit Feta sein Lieblingsessen ist. Das sind eben die Erfolge der griechischen Küche!

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DSC_0002 (1)Es war ein schöner Ostersonntag! Und ganz besonders war er auch, weil mein Vater aus Griechenland bei uns zu Besuch war. Am Morgen durfte ich ganz in Ruhe frühstücken, mit heissem Kaffee wo ich meine selbst gemachten griechischen Oster-Kulurakia und mein weiches, luftiges Tsureki eingetaucht habe: Weiterlesen

DSC_0043 copyIn Griechenland sind Süßigkeiten, die in Sirup getränkt sind, sehr beliebt. Viele von diesen Süßigkeiten werden aus Baklava-Teig (einen dünnen Filo-Teig) und Nüssen hergestellt. Variationen gibt’s viele, aber am liebsten mag ich kleine Häppchen, die man zum Kaffee essen kann, ohne zu voll zu werden. Saraglakia sind genau so was. Ihre Herstellung ist ausserdem auch interessant – am besten klappt sie mit einer langen Stricknadel!  Weiterlesen

kokosnusskuchen

In Griechenland werden oft Kuchen mit Sirup übergossen. Es gibt viele verschiedene solche Süßspeisen, die ich nur selten in diesen Blog vorstelle, weil sie bei solchen Unmengen Zucker für Deutsche eher unattraktiv sind. Ich mag aber die Rezepte ungern anpassen – hier solltet ihr was traditionell oder typisch griechisches finden, und keine ‚eingedeutschten‘ Varianten. Manchmal schreibe ich Tipps – wie zB bei Galaktobureko – wie man das Rezept etwas weniger süß machen kann. Weil aber der Kokosnusskuchen kein ‚traditioneller‘, sondern ein Kuchen eher ‚traditions-ähnlich gebacken‘ ist, darf ich eigentlich das Rezept abwandeln, und das habe ich gerade mit diesem Rezept gemacht! Weiterlesen

Eins von den Sachen die mich in meinen ersten Monaten in Deutschland verwirrt haben, war der „Eiskaffee“. Eiskalten Kaffee haben wir nämlich in Griechenland auch, aber er hat nichts mit Speiseeis zu tun! Er ist, einfach eisgekühlter Kaffee, in verschiedenen Variationen. Den ‚Nescafe Frappe‘ kennt ihr schon – den trinken wir immer im Sommer, und mein Mann ist inzwischen ein grosser Fan davon – der macht sich selber immer einen (oder mehrere im Laufe des Tages), wenn die Temperatur  über 25 Grad ist.

Aber es gibt auch die edlere Variante: den eiskalten Cappuccino Freddo! Weiterlesen

jemista‚Jemista‘ heisst wortwörtlich ‚gefüllte‘, und es ist eins von den allerbesten Sommergerichten Griechenlands. Jemista ist vegetarisch, ja sogar vegan. Mit reichlich Olivenöl, Kartoffeln, Reis und gutem Gemüse, fehlt einem eigentlich das Fleisch nicht. Trotzdem gibt’s eine Variante mit Hackfleisch die super lecker schmeckt.

Die Faustregel für Jemista heisst: für jede mittelgroße Tomate braucht man 1 gehäuften Esslöffel Reis, und für jede Paprika eher 2 EL. Eine große Fleischtomate braucht auch 2 EL Reis. Für meine größte Backform (40x30cm) nehme ich üblicherweise große Fleischtomaten und große Gemüsepaprikas, und 12 Stück davon passen gut rein (wie im Bild unten, wo ich auch runde Zucchinis gefüllt habe). Für jede große Paprika und Tomate nehme ich 1 randvollen EL Olivenöl. Ein Teil davon gebe ich in die Füllung und mit dem Rest beträufele ich das Essen vor dem Backen. Das ist eine eher kleine Menge Olivenöl was die meisten Griechischen Leute angeht – also wenn Grieche mitessen (oder wenn euer Magen das verträgt) könnt ihr gerne etwas mehr Olivenöl nehmen. Weiterlesen

domatorisoDer Sommer kommt langsam, und das heisst: frische, aromatische, knallrote Tomaten! Da die süße Frucht sehr gut in Griechenlands Sonne wächst, gibt’s in der griechischen Küche viele Rezepte  für die Verwertung von überreifen Tomaten. Eins davon ist der Tomatenreis. Ähnlich zum Kohlreis (Lachanoriso), Lauchreis (Prassoriso) und Spinatreis (Spanakoriso) wird bei diesem Gericht der Reis eingekocht, bis die ganze Flüssigkeit verdampft, und mann ein Essen Ähnlich zu einer Reispfanne hat – aber ohne Pfanne und Topf zu verwenden. Da der Reis mit dem Gemüse gekocht wird, nimmt er ihren Geschmack auf, und deswegen sind solche Gerichte besonders schmackhaft. Weiterlesen

spanakopita1Heute war ein besonderer Tag, den wir mit Familie verbringen durften. In guter Gesellschaft ist so manches möglich,  und mir ist es heute gelungen, das alte griechische Nudelholz meiner Oma für die Herstellung eines Filoteigs zu verwenden. Mit dem Filo haben wir ein ganz typisch griechisches Gericht gemacht, das viele auch in Deutschland kennen: Spanakopita, was ein herzhafter Kuchen mit Spinat und Feta ist. Weiterlesen

lachanorisoWas soll man wohl im Winter kochen, das gesund und nicht langweilig ist? Die Mangel an frischem Gemüse macht das Kochen etwas schwieriger als sonst. Und wer kein Wurzelgemüse mag – so wie ich, ich bin letztendlich in Griechenland aufgewachsen, wo es eine geringe Auswahl daran gibt! – hat da manchmal Schwierigkeiten. Und dann erinnere ich mich, dass man in der griechischen Küche alles mögliche aus Kohl zaubern kann. Das einfachste, was ich mir vorstellen kann, ist der Kohlreis: keine besonderen Kochkünste notwendig, und trotzdem ein gesundes, leckeres Essen flott auf dem Tisch! Weiterlesen

kotopoulo-lemonatoDas Ofenhähnchen mit Kartoffeln ist mein allerliebstes Sonntagsgericht. Wenn wir alle am Tisch sitzen und das Fleisch verteilen kann ich’s kaum erwarten das saftige Fleisch und die weichen Kartoffeln zu verkosten! Kinder und Erwachsene sind gleich begeistert, jeder kriegt sein Lieblingsstück, und manch einer hat nach dem Knabbern an den Hühnchenknochen ganz fettige Hände! Und das bei ganz wenigen Zutaten. Weiterlesen